Hans Ulrich Hug

Steuern sinken auf 18%

Geld<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-roggwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3</div><div class='bid' style='display:none;'>1568</div><div class='usr' style='display:none;'>6</div>

Evangelisch Roggwil senkt den Steuerfuss von 20 auf 18 Prozent, die Bauschuld sei bald abbezahlt. Roggwil bereitet sich auf einen Wechsel im Pfarramt vor, 2020 geht Pfarrer Hans Ueli Hug in Pension.
Hedwig Züger,
Nur noch gut zwei Jahre bleibt Hans Ueli Hug der Kirchgemeinde Roggwil als Pfarrer erhalten, dies wurde an der Kirchgemeindeversammlung kommuniziert. Hans Ueli Hug und Gattin Iris werden ihren Wohnsitz jedoch bereits Ende 2018 nach Amriswil verlegen und einen verlängerten Arbeitsweg auf sich nehmen. Damit wird es der Kirchgemeinde ermöglicht, das Pfarrhaus ohne zeitlichen Druck für den Nachfolger im Pfarramt bereitzustellen. Diesem Vorgehen stimmten die thurgauische Landeskirche und die lokale Kirchenbehörde zu.

Die Kirchenvorsteherschaft beantragte der Versammlung, den Steuerfuss von 20 auf 18 Prozent zu senken. Das Budget 2018 rechnet mit einem Ausgabenüberschuss von 19 088 Franken. Dieser sei verkraftbar, sagte Kirchenpräsident Willi Bischofberger, weil die Schulden aus der Kirchenrenovation und dem Ausbau des Kirchgemeindehauses (1,25 Millionen und 1,4 Millionen Franken) auf 500 000 Franken abgebaut werden konnten. Die Versammlung nahm Steuerfuss und Budget einstimmig an. Die Rechnung wird von Esther Weber geführt.

Jürg Hanselmann tritt als Mitglied der Synode zurück. Als Nachfolgerin wird Pascale Kaufmann vorgeschlagen, die Wahl findet an der Rechnungsversammlung, am Montag, 23. April statt. An der Umfrage beteiligte sich Roger Pilat mit einem Vorschlag für mehr Abwechslung beim Blumenschmuck in der Kirche, das dekorative Element sei wichtig.

Kirchenpräsident Willi Bischofberger sprach im Vorwort zur Kirchgemeindeversammlung den Umweltschutz an; den Landwirten dürfe nicht pauschales Fehlverhalten angelastet werden, ein jeder sei aufgerufen, mehr Mass zu halten und den Energieverbrauch zu reduzieren. „Macht euch die Erde untertan“, dieses Bibelwort aus dem ersten Buch Mose müsse neu ausgelegt werden.
Bereitgestellt: 17.01.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch