Hans Ulrich Hug

Reliplausch: Ende gut - alles gut

Reliplausch 2019<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-roggwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>106</div><div class='bid' style='display:none;'>1884</div><div class='usr' style='display:none;'>6</div>

Am Samstag, 18. Mai hiess es wieder: Heute Reliplausch! Das Zusammensein mit den Kindern wurde mit Singen und dem Erleben einer biblischen Geschichte begonnen. Die Geschichte war Thema und Leitidee für den ganzen Tag.
Barbara Friedinger,
Die Geschichte
Jakob ist mit seiner ganzen Sippe auf dem Heimweg am Grenzfluss Jabbok angekommen. Eigentlich freut er sich, zu seiner Familie zurück zu kehren. Er hat aber auch Angst, denn sein Zwillingsbruder Esau wollte ihn töten, weil Jakob vor vielen Jahren sich den Segen von seinem Vater Isaak erschlichen hatte. Was wird Esau wohl machen? Ist er nach so langer Zeit immer noch wütend auf Jakob? Jakob bringt seine Familie und die vielen Tiere über den Fluss, in das Land seiner Vorfahren. Er selber kehrt in der Nacht noch einmal zurück über den Fluss. Er möchte allein sein mit seiner Angst. Plötzlich packt ihn eine unheimliche Gestalt und beginnt mit ihm zu kämpfen. Der Kampf dauert bis zum ersten Sonnenstrahl. Jakob sagt zum Mitkämpfer: «Ich lasse dich erst los, wenn du mir sagst, wie du heisst. Du musst mich segnen!» Der Mitkämpfer sagt zu Jakob: «Ich bin der, der immer bei dir war, Gott!» Dann segnet er Jakob und schlägt ihm auf die Hüfte. Von jetzt an muss Jakob hinken. Aber seine Angst ist weg. Er weiss nun, dass Gott auch dieses Mal bei ihm ist. Dann macht er sich mit seiner Familie und den Tieren auf den Weg, Esau entgegen. Als sie zusammentreffen, kommt Esau auf Jakob zu und reicht ihm die Hand zum Frieden. Sie umarmen sich. Ende gut - alles gut!

Der Reliplauschtag
Das Zusammenarbeiten und Zusammenhalten galt es am Postenlauf im Wald zu üben und gemeinsam zu erleben. Die Kinder aus den Dörfern Roggwil, Freidorf und Häggenschwil wurden als zufällig zusammengewürfelte Gruppen auf den Parcours geschickt. Zu Beginn freuten sich allerdings nicht alle Kinder darüber. Aber nach dem Lauf trafen alle glücklich und zufrieden bei der Brätlistelle ein. Offensichtlich hatte es ihnen richtig Spass gemacht: beim Sachen ertasten, Raten, Treffen, Steine ordnen, Hütten bauen, Verbände anlegen und Hindernisse bewältigen. Mit Kohldampf wurde die warme Suppe gegessen, die Würste gebraten und das Schlangenbrot gebacken. Es war eine friedliche Stimmung. Der Tag wurde mit Spielen im Wald und mit Zusammensitzen und Plaudern beendet.
Ein besonderer Dank geht an die 6. Klässlerinnen und 6. Klässler aus Roggwil und Freidorf. Sie bereiteten den spannenden und interessanten Postenlauf vor und führten ihn auch durch!
Ende gut - alles gut; das hatten die Kinder erleben dürfen!
Bereitgestellt: 24.05.2019     Besuche: 14 Monat 
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